Vielleicht weißt du das noch nicht über mich: Ich spiele leidenschaftlich gern Improvisationstheater. Und dort lerne ich immer wieder etwas, das für meine Arbeit mit Klientinnen und Klienten
– gerade bei Redeangst – unglaublich wertvoll ist.
Auf der Bühne müssen wir innerhalb von Sekunden in Rollen schlüpfen. Wir sollen traurig sein, albern, mutig, überfordert, strahlend oder völlig drüber – oft ohne Vorwarnung und ziemlich sicher ohne die Zeit, erst einmal auf die „passende“ Emotion zu warten.
Und genau das finde ich so spannend: Wir warten nicht darauf, dass uns ein Gefühl gnädig besucht. Wir arbeiten andersherum. Wir nutzen den Körper als Einstieg.
Auf der Bühne müssen wir innerhalb von Sekunden in Rollen schlüpfen. Wir sollen traurig sein, albern, mutig, überfordert, strahlend oder völlig drüber – oft ohne Vorwarnung und ziemlich sicher ohne die Zeit, erst einmal auf die „passende“ Emotion zu warten.
Und genau das finde ich so spannend: Wir warten nicht darauf, dass uns ein Gefühl gnädig besucht. Wir arbeiten andersherum. Wir nutzen den Körper als Einstieg.
Manchmal entsteht ein Gefühl nicht zuerst innen – sondern dadurch, dass du deinem System körperlich eine neue Richtung gibst.
Wer die Schultern hängen lässt, den Blick senkt und flach atmet, sendet seinem System etwas anderes als jemand, der sich aufrichtet, Raum einnimmt und wieder ins Atmen kommt.
Auch auf der Bühne machen wir uns das zunutze. Nicht künstlich. Sondern bewusst. Haltung, Atmung und Fokus verändern etwas. Sie verändern nicht magisch alles. Aber sie geben dem Nervensystem ein anderes Signal.
Und genau da berührt das Impro-Theater für mich das Thema Redeangst. Denn viele Menschen glauben, sie müssten erst angstfrei sein, um souverän wirken zu können. Manchmal dürfen wir den Weg auch einfach umdrehen. Du musst nicht immer erst warten, bis die Angst vollständig verschwunden ist. Du kannst anfangen, deinem System über deinen Körper, deinen Stand, deinen Blick und deine Atmung eine andere Information zu geben.
Vielleicht hilft dir dafür sogar ein ganz bestimmtes inneres Bild: Wer willst du in diesem Moment sein? Der unerschütterliche Redner? Die ruhige Frau mit Präsenz? Der Mensch, der nicht gegen sich kämpft, sondern vorne steht und trägt?
Manchmal geht es nicht nur darum, die Angst kleiner zu machen. Manchmal geht es darum, deinem System für diesen Moment eine neue Identität anzubieten. Nicht als Fassade. Sondern als bewusste innere Ausrichtung.
Das heißt nicht, dass Angst „nur Einbildung“ ist. Und es heißt auch nicht, dass du dir einfach etwas vorspielen sollst. Aber es heißt: Emotionen sind oft beweglicher, als wir denken. Sie sind nicht immer festgemauert. Sie reagieren auf das, was wir innerlich und körperlich gerade inszenieren.
Vielleicht ist das die gute Nachricht: Wenn Angst eine Reaktion ist, dann ist sie nicht unveränderlich. Wenn dein Körper gelernt hat, Alarm zu machen, kann er auch lernen, etwas anderes zu erleben.
Und vielleicht ist Angst manchmal tatsächlich nichts anderes als eine alte Inszenierung, die wir zu oft geprobt haben. Dann ist es vielleicht Zeit für eine neue Rolle. Eine, die dir besser steht.
Auch auf der Bühne machen wir uns das zunutze. Nicht künstlich. Sondern bewusst. Haltung, Atmung und Fokus verändern etwas. Sie verändern nicht magisch alles. Aber sie geben dem Nervensystem ein anderes Signal.
Und genau da berührt das Impro-Theater für mich das Thema Redeangst. Denn viele Menschen glauben, sie müssten erst angstfrei sein, um souverän wirken zu können. Manchmal dürfen wir den Weg auch einfach umdrehen. Du musst nicht immer erst warten, bis die Angst vollständig verschwunden ist. Du kannst anfangen, deinem System über deinen Körper, deinen Stand, deinen Blick und deine Atmung eine andere Information zu geben.
Vielleicht hilft dir dafür sogar ein ganz bestimmtes inneres Bild: Wer willst du in diesem Moment sein? Der unerschütterliche Redner? Die ruhige Frau mit Präsenz? Der Mensch, der nicht gegen sich kämpft, sondern vorne steht und trägt?
Manchmal geht es nicht nur darum, die Angst kleiner zu machen. Manchmal geht es darum, deinem System für diesen Moment eine neue Identität anzubieten. Nicht als Fassade. Sondern als bewusste innere Ausrichtung.
Das heißt nicht, dass Angst „nur Einbildung“ ist. Und es heißt auch nicht, dass du dir einfach etwas vorspielen sollst. Aber es heißt: Emotionen sind oft beweglicher, als wir denken. Sie sind nicht immer festgemauert. Sie reagieren auf das, was wir innerlich und körperlich gerade inszenieren.
Vielleicht ist das die gute Nachricht: Wenn Angst eine Reaktion ist, dann ist sie nicht unveränderlich. Wenn dein Körper gelernt hat, Alarm zu machen, kann er auch lernen, etwas anderes zu erleben.
Und vielleicht ist Angst manchmal tatsächlich nichts anderes als eine alte Inszenierung, die wir zu oft geprobt haben. Dann ist es vielleicht Zeit für eine neue Rolle. Eine, die dir besser steht.
Frage für heute
Möchtest du bei der nächsten Herausforderung, im nächsten Meeting oder bei deinem Vortrag einmal ausprobieren, in die Rolle der oder des Unerschütterlichen zu schlüpfen - und dich
auf diese neue Erfahrung einzulassen.
Lass mir gern einen Kommentar da, wenn du diesen Gedanken spannend findest oder selbst schon erlebt hast, wie stark der Körper auf deine innere Verfassung wirkt.
— Caro

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