Coaching- bzw. Empowermentkonzept


Was ist Coaching für mich? Wie arbeite ich?

Ich verstehe Coaching als Empowerment. Dieses Wort drückt für mich mein Coachingverständnis sehr gut aus. Denn ich überlasse und übertrage die Verantwortung für die Veränderung und die gewünschte Handlungsfähigkeit auf meinen Coachee. Ich sehe ihn als ressourcenvolle, selbstverantwortliche und selbstbestimmte Person, die für einen Teil Ihres Weges einen Sparringspartner bzw. Impulsgeber sucht. Ich arbeite lösungs- und zielorientiert mit meinen Klienten an ihren individuellen Herausforderungen zur persönlichen Weiterentwicklung. 

Was ist Coaching nicht?

Da ich einen betriebswirtschaftlichen Background habe und Betriebswirtin bin, möchte ich Coaching klar von Consulting abgrenzen. Denn im Coaching begleite ich den Transformationsprozess hin zum gewünschten Ziel, indem ich einen Raum zur Selbstreflexion und für Erkenntnisgewinn aber auch zum Probehandeln biete. Das kann durch gezielte Fragestellungen bzw. individuell ausgewählte Interventionen geschehen. Im Consulting gebe ich u.a. mein Expertenwissen weiter, analysiere und empfehle Handlungs- bzw. Lösungsoptionen. Sollte diese Fähigkeit gewünscht sein - was häufig bei Führungskräfte-Coachings oder der Arbeit mit Unternehmern der Fall ist - wird das klar in der gemeinsamen Arbeit kommuniziert. 

 

Coaching bzw. mentales Empowerment ist auch keine Therapie. Es geht nicht darum, Menschen zu unterstützen, die sich durch Ihr Problem massiv im alltäglichen Leben eingeschränkt sehen und vielleicht bereits arbeitsunfähig sind, einen sehr hohen Leidensdruck empfinden und hier insbesondere auch Stabilisierung suchen. Coaching dient der persönlichen Weiterentwicklung von Menschen, die z.B. vor beruflichen Herausforderungen steht oder an limitierenden Glaubenssätzen arbeiten möchten, um mentale und/oder emotionale Blockaden zu überwinden. 

Mein Methodenkoffer

Eigentlich mag ich das Wort gar nicht so gerne. Es klingt möglicherweise für den ein oder anderen danach, dass ich nur eine Methode aus meinem Koffer ziehen muss, um ein bestimmtes z.B. unerwünschtes Verhalten beim Klienten zu reparieren. So funktionieren nachhaltige und individuelle Veränderungsprozesse nicht. 

 

Ich habe bzw. beschäftige mich mit vielen Theorien, denn mir ist eine wissenschaftliche Basis meiner Arbeit sehr wichtig. Dennoch bin ich leidenschaftliche Praktikerin, d.h. unabhängig davon, ob die Wissenschaft noch diskutiert, gibt der Erfolg einer Methode oder Intervention in der Praxis den Weg vor. Darüber hinaus sind die zwischenmenschliche Ebene, Engagement und Offenheit auf beiden Seiten, eine Prise Humor und Leichtigkeit während der Zusammenarbeit, sowie die Zuversicht, dass Veränderung möglich ist, für mich die entscheidenden Faktoren für nachhaltige persönliche Weiterentwicklung. 

 

In meinem persönlichen Methodenkoffer befindet sich eine systemisch-integrative Coaching-Ausbildung mit verschiedensten Weiterbildungen, u.a. Studium Kommunikationspsychologie, eine internationale Coaching-Ausbildung bei Tony Robbins, eine Hypnose-Ausbildung bis zum Master Hypnotiseur sowie eine abgeschlossene Ausbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie bei Dr. Bohne, Hannover. Ich evaluiere meine Arbeit und nehme Supervision in Anspruch, um die Qualität meiner beruflichen Tätigkeit zu erhöhen.